Abmahnung

Beim Ausspruch der außerordentlichen Kündigung ist es gem. § 314 Abs. 2 BGB erforderlich, dass der Arbeitgeber den Arbeitnehmer zuvor bereits einmal abgemahnt hat. Bei Kündigungen, die auf dem Verhalten des Arbeitnehmers beruhen, ist dies grundsätzlich erforderlich.

Eine (wirksame) Abmahnung besteht immer aus drei Elementen:

  • Der Arbeitgeber muss den Arbeitnehmer auf seine vertraglichen Pflichten hinweisen und ihn auf die konkrete Pflichtverletzung aufmerksam machen.
  • Der Arbeitnehmer muss sodann aufgefordert werden, sich in Zukunft vertragsgetreu zu verhalten.
  • Dem Arbeitnehmer wird für den Fall einer erneuten Pflichtverletzung die Kündigung angedroh.

Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes kann bei besonders schweren Pflichtverletzungen und bei Störungen im Vertrauensverhältnis eine Abmahnung ausnahmsweise entfallen, wenn der Arbeitnehmer davon ausgehen musste, dass sein Fehlverhalten nicht gebilligt wird.

In meiner Kanzlei für Arbeitsrecht in Rostock bespreche ich mit Ihnen verschiedene Möglichkeiten, ob und wie man gegen eine (unberechtigte) Abmahnung vorgehen kann.

Anwaltskanzlei Weber
Arbeitsrecht & Familienrecht
Rechtsanwalt René Weber
Grubenstraße 20
18055 Rostock

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